Patenhunde
suchen ein
Zuhause

Vier Labrador-Welpen sitzen in einem Weidenkorb auf einer Wiese

Was ist das Patenfamilienprogramm?

Mit etwa acht bis zehn Wochen ziehen unsere Welpen bei ehrenamtlichen Patenfamilien ein. Dort wachsen sie rund ein Jahr lang auf, bevor sie zu uns zurückkehren und ihre circa sechsmonatige Spezialausbildung zum Blindenführhund beginnen.

Patenfamilien kommen aus allen Lebensbereichen und können sowohl eine Familie als auch eine alleinstehende Person sein. Sie geben ihrem Patenhund ein liebevolles Zuhause, bringen ihm eine gute Grunderziehung bei und machen ihn mit möglichst vielen Alltagssituationen vertraut, z.B. Autofahrten, Einkaufen, Restaurantbesuche, Innenstädte, öffentliche Verkehrsmittel usw.

Mädchen umarmt einen Labrador auf einer Wiese

Patenfamilien

Über einen Zeitraum von rund einem Jahr nehmen ehrenamtliche Familien oder auch Alleinstehende einen Welpen bei sich zu Hause auf. Die Familie schenkt ihm Liebe und Geborgenheit, kümmert sich um ihn, bringt ihm eine gute Grunderziehung bei und zeigt ihm die Welt – und hilft ihm so, ein zuverlässiger Begleiter zu werden.

Als Patenfamilie:

  • nehmen Sie an den regelmäßigen Patentreffen teil

  • besuchen Sie eine Welpen- und Hundeschule

  • geben Sie Ihrem Patenhund ein liebevolles Zuhause und kümmern sich um seine täglichen Bedürfnisse und Tierarztbesuche

  • bringen Sie dem Welpen eine gute Grunderziehung bei

  • zeigen Sie ihm die Welt und viele verschiedene Alltagssituationen

  • werden Sie von uns bei allen Fragen begleitet

  • behalten Sie den Hund bei sich, bis er zu uns in die Ausbildung zurückkehrt

Der Ablauf im Überblick

  1. Einzug (ca. 8.–10. Woche): Der Welpe kommt direkt von der Blindenführhundschule in die Familie.

  2. Die Patenzeit (ca. 1 Jahr): Intensive Phase der Aufzucht, Umweltgewöhnung und des regelmäßigen Trainings.

  3. Rückgabe & Ausbildung: Nach rund einem Jahr gibt die Familie den Hund an die Führhundschule zurück, wo die circa 6-monatige Spezialausbildung beginnt.

  4. Vermittlung: Der fertige Führhund wird an einen blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen übergeben.

Hauptaufgaben einer Patenfamilie

  • 🌍 Umweltgewöhnung & Sozialisierung: Den Welpen an Alltagssituationen gewöhnen, z. B. Haushalt, Innenstädte, Verkehr, verschiedene Geräusche, Kaufhäuser, Aufzüge, verschiedene Treppen, Autofahrten und den ÖPNV sowie das Alleinbleiben.

  • 🦮 Begegnungen meistern: Positiver Kontakt mit anderen Menschen, Kindern und verschiedenen Tierarten (z. B. Katzen).

  • 📐 Konsequente Grunderziehung: Vermittlung von Stubenreinheit, sehr gute Grunderziehung (an lockerer Leine gehen, erste Kommandos wie Hier, Sitz, Platz, Ja und Nein).

  • 🚫 Tabus einhalten: Der Hund darf strikt nicht im Bett/auf dem Sofa schlafen und nicht am Tisch betteln, da er im späteren Dienst absolut ablenkungsfrei arbeiten muss.

  • 🏫 Training: Regelmäßige Teilnahme an Patenfamilien-Schulungen.

So unterstützen wir Sie

Sie sind mit Ihrem Patenhund nie allein. Wir begleiten Sie von Anfang an - mit:

  • intensiver Einweisung der Patenfamilien

  • regelmäßigen Treffen und Begleitung durch professionelle Trainer der Blindenführhundschule

  • Übernahme der Kosten für Futter, Tierarzt und Erstausstattung

Junger Labrador-Welpe mit blauem Halsband schaut nach oben

Ich möchte mehr über das Patenfamilien­programm erfahren!

Bitte füllen Sie das Formular aus – wir melden uns gerne bei Ihnen und erzählen Ihnen mehr über das spannende Abenteuer, ein Pate zu werden. Im persönlichen Gespräch können Sie uns dann alle Ihre Fragen stellen.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören – und Sie vielleicht bald in unserer Patenfamilien-Gemeinschaft begrüßen zu dürfen!

Häufige Fragen